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Corona

Corona-Zeiten:
Die Sporthallen in Neckargemünd sind unter den aktuellen Corona-Regeln geöffnet!

Zurück im Wettkampf – TV-Rhönradturnerinnen knüpfen an alte Erfolge an

Mannschafts-Wettkampf Neckargemünd 2021

Mannschaftswettkampf 2021

[Foto: Camenzind]

is. Bei den Mannschaftsmeisterschaften der Landesklasse am 20. November 2021 in der Münzenbachhalle, dem dritten Wettkampf in nur vier Wochen, präsentierten sich die Neckargemünder Mädchen in Topform und gewannen beim ersten Wettkampf in der heimischen Halle unerwartet in allen drei Altersklassen. Der Einladung nach Neckargemünd waren Vereine aus Warmbronn, Ladenburg, Wilferdingen und Whyl gefolgt.

Mannschaftswettkampf 2021

Bild: von links nach rechts: Karina, Emma, Annika [Foto: Camenzind]

Die Höchstwertung des Tages erturnte sich Annika Hug mit 8,45 Punkten (es gab an diesem Tag nur zwei Wertungen über 8 Punkte), und gemeinsam mit Karina Gerlach und Emma Fink gewannen sie als Mannschaft die Altersklasse 19+ vor der starken Konkurrenz vom TV Wyhl.

Mannschaftswettkampf 2021

Bild: von links nach rechts: Amrei, Paula, Sophie [Foto: Camenzind]

Die Neckargemünderinnen Sophie Schmitt, Paula Bambey und Amrei Heiß standen in der Gruppe der 15 bis 18-jährigen ganz oben auf dem Treppchen. Jana Kollmann, Hannah Buchholz und Emma Müller belegten Rang 4.

Mannschaftswettkampf 2021

Bild: von links nach rechts: Lilly, Kathleen, Sophie, Mirka [Foto: Camenzind]

Auch Lilly Hobeck, Mirka Wachert, Sophie Hamann und Kathleen Körte ließen die Konkurrenz der Schülerinnen bis 14 Jahre hinter sich, Mariella Kerschbaum, Madleen Sommer, Johanna Härle und Jana Schmitt belegten Rang 4.

Die Kampfrichterinnen des TVN, Laura Pföhler, Laura-Marie Hache, Lotta Ulrich, Stefanie Peisker, Annika Hug und Emma Fink (einige wohnen schon gar nicht mehr in Neckargemünd) waren trotz langer Wettkampfpause eine gewohnt zuverlässige Stütze für den reibungslosen Ablauf der Meisterschaften, ebenso wie Nils Emmerich in seiner Funktion als Wettkampfwart.
Viele Eltern und Turnerinnen waren seit dem frühen Morgen mit den Vorbereitungen beschäftigt und wurden den ganzen Tag über für die Einlasskontrollen benötigt. Helga Schneckenberger sorgte an der Theke für Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis.
Es war ein Wettkampftag der besonderen Art: Einlass ausschließlich unter 2G, die Maske durften nur direkt zum Turnen abgenommen. Zuschauer waren fast keine vor Ort, denn der Verein hatte bewusst im Vorfeld keine Werbung gemacht. Der TV 1876 und vor allem die teilnehmenden Turnerinnen danken allen Mitstreitern für die gute Umsetzung unter schwierigen Bedingungen.

Deutschland-Cup 6. November 2021

Deuschland Cup 2021

is. Der Herbst 2021 bot der Rhönrad-Wettkampfgruppe des TV 1876 Neckargemünd unter der Trainingsleitung von Martina Camenzind die lang ersehnte Möglichkeit, mit ihren vertrauten Konkurrentinnen zusammenzutreffen und ihre neue Form zu testen. Sowohl beim Paarturnen am 24. Oktober in Wilferdingen, als auch beim Deutschland-Cup am 6. November in Fallersleben bei Wolfsburg herrschten deswegen Freude und Anspannung gleichermaßen.

3-G Regel, Masken und wenig Zuschauer – unter diesen Regeln fanden die ersten Rhönradwettkämpfe nach dem Corona-Ausbruch statt. Im Training in den Wochen zuvor und bis kurz vor Abfahrt hatten viele noch immer den Gedanken im Kopf: Vielleicht fällt ja wieder alles aus!

Doch der erste Wettkampfversuch gelang: Vier Vereine waren in Wilferdingen beim Paarturnen vertreten und die Neckargemünder Turnerinnen fanden schnell zu ihrer alten Form zurück. Zwei neue Kampfrichterinnen (Emma Cornel und Emma Fink) konnten endlich das erste Mal in ihrer neuen Funktion tätig werden, aber auch die alten Hasen (Ulrike Jarosch, Laura Pföhler, Laura-Marie Hache und Silvia Schneider) mussten sich erst wieder einfinden – zwei Jahre Wettkampfpause sind eine lange Zeit. Nils Emmerich, noch immer aktiver Rhönradturner beim TV 1876, war als Wettkampfwart für den BTB ebenfalls gefordert.

Ergebnisse zu Synchron- und Partnerturnen
Die Schülerinnen (Lilly Hobeck mit Sophie Hamann) und Erwachsenen (Annika Hug mit Laura Pföhler) gewannen das Synchronturnen. In der Jugend belegten Amrei Heiß mit Paula Bambey Rang 2 und Emma Fink mit Emma Cornel Rang 4. Im Partnerturnen konnten Annika Hug und Laura Marie Hache das oberste Treppchen besteigen. Sophie Schmitt und Amrei Heiß wurden von der SpVgg Warmbronn auf Platz 2 verwiesen, Emma Cornel und Karina Gerlach belegten Rang 3, Paula Bambey und Emma Fink Rang 5. In jeder Altersklasse wurde leider nur eine Musikkür gezeigt, aber trotzdem präsentierten sich Paula Bambey und Annika Hug mit sehr konzentrierten und sauberen Übungen. Die Stimmung der Turnerinnen in der Halle war von dem Glücksgefühl beherrscht, endlich wieder ihren wunderschönen Sport zeigen zu dürfen – jetzt hoffen alle auf ein ungestörtes Trainingsleben im kommenden Winter.

Nach einem Jahr Pause fand Anfang November auch tatsächlich wieder ein deutsches Zusammentreffen der Landesklasseturner*innen im Rhönradturnen statt. Ohne die Spirale- und Sprung-Disziplinen wurde in diesem Jahr lediglich eine Gerade-Kür gefordert, sodass fast alle Landesverbände Sportler nach Fallersleben schickten. In jeder Altersgruppe waren mindestens zwanzig Turnerinnen vertreten und die Stimmung rund um den Wettkampf war von großer Erleichterung und Freude geprägt.

Fünf Mädchen vom TV 1876 Neckargemünd hatten sich vor vier Wochen bei einem kleinen Ausscheidungswettkampf qualifiziert und reisten schon am Freitagabend an. Paula Bambey und Sophie Schmitt (15/16) belegten Platz 5 und 6 in ihrer Altersgruppe (15/16) und die Freude war riesig. Emma Fink, erstmals dabei, und Karina Gerlach (leider mit einem Großabzug) erreichten Platz 11 und 12 bei den 17/18jährigen. Lilly Hobeck startete ebenfalls das erste Mal bei einem D-Cup und belegte bei den 13/14jährigen Platz 13. Ulrike Jarosch war als Kampfrichterin mit von der Partie, Martina Camenzind als Trainerin und Sophie Hamann und Amrei Heiß als Helferinnen. Die Turnerinnen aus Neckargemünd haben sich allesamt bei ihren ersten Wettkämpfen mit sehr guten Platzierungen zurückgemeldet. Am 20. November werden ihr Mut und ihr Trainingsfleiß beim ersten Mannschaftswettkampf in der heimischen Münzenbachhalle hoffentlich ebenfalls belohnt.

Partner- und Synchronturnen am 24. Oktober in Wilferdingen

Paarturnen 2021

Wettkämpfe 2019

Neckargemünds Rhönradteam erfolgreich in Schwaben

Mannschaft 2019

Mannschaft 2019

Bild: Rhönrad Haubersbronn 2019 [Foto: Camenzind]

Mit einem starken Team von 25 Turnerinnen und zwei Turnern, dazu sieben Kampfrichtern (zum Teil die mit Kampfrichter-Lizenz ausgestatteten TV-Turnerinnen selbst), und Helfern aus der TV-Turnabteilung reisten die Trainerinnen Ulrike Jarosch, Eva Kusch, Annika Hug, Meret Hopf und Landesfachwartin Martina Camenzind am 23. November nach Haubersbronn in die Nähe von Stuttgart.

Zunächst wurde der Baden-Württembergische Mannschaftswettkampf ausgeturnt und für die stark verjüngte Neckargemünder Mannschaft war bei dieser ersten Nagelprobe für den Nachwuchs “alles offen“.

Zur ihrer großen Überraschung wurden die Turnerinnen und Turner des TV 1876 Neckargemünd Vizemeister hinter der Stuttgarter Sportvereinigung Feuerbach. Die Freude war groß bei: Lotta Ulrich (Salto vom Rad), Laura Pföhler (Geradekür), Nils Emmerich (Spiralekür), Mia Kusch (Spiralekür und Musikkür), sowie Annika Hug (Musikkür). Nachmittags standen dann die Paarwettkämpfe (Synchron- und Partnerturnen) auf dem Programm.

Synchronturnen (zwei Räder nebeneinander)
Im Jahrgang 2005 und jünger gewann das Paar Mirka Wachert/Sophie Hamann vor Amrei Heiß/Sophie Schmitt; Lilly Hohbeck/Kathleen Körte belegten den dritten Platz, gefolgt von Emma Müller/Louisa Christopher, Johanna Härle/Lilli Asmuth, Lisann-Helen/Tamino Hache und Mariella Kerschbaum/Madleen Sommer. Im Jahrgang 2001 und jünger siegten Emma Fink/Hannah Buchholz, Jana Kollmann/Carolina Wölk wurden zweite, Annika Benz/Karina Gerlach vierte. Bei den Erwachsenen kamen Laura Pföhler und Laura-Marie Hache ganz hoch auf das Siegerpodest.

Partnerturnen (zu zweit in einem Rad)
Bei der Jugend gewannen Sophie Schmitt und Amrei Heiß das Partnerturnen vor zwei Paarungen aus Ladenburg, Laura-Marie Hache und Annika Hug gewannen vor Teams aus Würzburg und Warmbronn.

Musikkür
Annika Hug startete nachmittags zusätzlich zum ’Kampfrichtern‘ in ihrer starken Musikkür und verwies ebenfalls die Turnerinnen aus Würzburg und Haubersbronn auf die Plätze.
Für Neckargemünd war dies einer der sehr erfolgreichen Wettkämpfe, stellte man doch in jedem Wettbewerb einen Sieger oder Vizemeister!

Deutschland-Cup 2019 in Bielefeld

Mannschaft 2019

Bild: Deutschland-Cup 2019 in Bielefeld [Foto: Camenzind]

Auch 2019 fand der Deutschland-Cup der Rhönradturner und -turnerinnen mit Neckargemünder Beteiligung statt. Diese nationalen Meisterschaften gibt es seit 22 Jahren – und der TV 1876 Neckargemünd ist schon seit 21 Jahren dabei. Am 9./10. November machten sich sechs Turnerinnen und Nils Emmerich als einziger Turner, sowie die Trainerinnen Ulrike Jarosch und Martina Camenzind vom TV Neckargemünd als Vertreter für den Badischen Turner-Bund auf den Weg nach Bielefeld. Beim Deutschland-Cup wird jeder Landesturnverband von zwei qualifizierten Sportlerinnen und Sportlern je Altersgruppe vertreten.

Nils Emmerich (AK 25+) holte sich erneut zwei der begehrten Pokale mit dem Sieg beim Sprung über das Rad und einem zweiten Platz in der Geradekür. Auch die Spiralekür lief ohne Fehler und bescherte ihm Platz fünf.
Fast alle Neckargemünder Turnerinnen präsentierten ihre Küren ohne große Patzer und erreichten Plätze im vorderen und mittleren Bereich bei jeweils fast 30 Teilnehmern.
In der AK 13/14 belegten Sophie Schmitt und Paula Bambey mit ihren Geradeküren den 9. und 10. Platz, in der AK 15/16 kam Karina Gerlach mit ihrer Geradekür auf Platz 19, Lotta Ulrich wagte beim Sprung einen Salto vom Rad und wurde mit Platz 8 belohnt. Annika Hug (AK 19-24) wurde 11., Laura Pföhler fiel durch einen kleinen Patzer auf Platz 17 zurück.
Wieder einmal konnten die Neckargemünder Sportler an diesem Wochenende viele neue Erfahrungen sammeln. Interessante Einblicke erhielten sie zudem durch das hochwertige Zusatzprogramm: parallel zum Deutschland-Cup fand am Samstag der Cyr-Rad Wettkampf (das Cyr hat nur einen einzigen Reifen) statt, abends bestaunte man die Leistungen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Rhönradturnen.

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Was ist Rhönradturnen?

Das Mutterland des Rhönradturnens ist Deutschland. 1920-1922 entwickelte Otto Feick in der bayerischen Region Rhön das neuartige Sportgerät. Drei Jahre Später, 1925 meldete Feick seine Erfindung als "Reifen-Turn- und Sportgerät" zum Patent an. Erst 1926 wurde der heutige Name "Rhönrad" geschützt und eingetragen.

Rhönradturnen wird in Neckargemünd seit Februar 1997 angeboten. Die Leitung der Abteilung Rhönradturnen des TV 1876 Neckargemünd liegt in den Händen von Martina Camenzind.

Das Sportgerät

Rhönräder Ein Rhönrad besteht aus zwei Reifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Davon sind zwei mit Brettern besetzt, an denen Lederschlaufen befestigt werden. Durch diese Bindungen sind die Füße des Turners lose mit dem Rhönrad verbunden. Außerdem sind an zwei der Sprossen Griffe befestigt. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Körpergröße zwischen 130 cm und 245 cm. Inzwischen ist auch der Transport des Rhönrads unproblematisch, da moderne Geräte in mehrere Teile zerlegbar sind.
[Grafik: Wikipedia]

Die Disziplinen

Gerade L6 Im Geradeturnen werden auf einer Fläche von 18 x 3 m Pflicht und Kürübungen geturnt. Dabei rollt das Rad immer auf beiden Reifen. Es werden auch Elemente aus dem Reck- und Barrenturnen verwendet. Im Erwachsenenbereich werden die Übungen auf Musik geturnt. Dabei sollen die Athleten ihre Darbietung passend zur Musik gestalten.
[Foto: Camenzind] --------------------------------------------------------------------------------------

Spirale Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rhönrad auf nur einem Reifen, es "tellert". In der großen Spirale soll das Rad einen Neigungswinkel von 60°, in der kleinen Spirale weniger als 30° haben. Die Spirale wird durch Gewichtsverlagerung und Armzug erreicht. So soll das Rad auf der jeweiligen Höhe gehalten werden.
[Foto: Camenzind] ---------------------------------------------------------------------------------------

Sprung Die dritte Disziplin ist der Sprung. Dabei wird das Rad angeschoben und der Turner lässt sich von hinten durch den Schwung auf das Rad ziehen. Aus der Grätsch-, Hock-, Lage- oder Standposition zeigt er dann einen Sprung nach vorne auf eine Weichbodenmatte. Dies können Hock- oder Grätschsprunge sowie Sprünge mit Rotation sein.
[Foto: Camenzind] --------------------------------------------------------------------------------------

Das Wettkampfsystem im Rhönradturnen ist seit dem 1. Januar 2016 neu: Alle Turner/innen bis 12 Jahre turnen eine Geradekür mit einem vorgeschriebenen Aufbau an Übungen und erarbeiten sich den Sprung über das Rad und die Spirale anhand eines Abzeichen-Heftes von Stufe 1-6. Die Älteren turnen eine Geradekür, die ausschlaggebend für die Teilnahme am Deutschland-Cup ist. Sie werden außerdem angehalten, eine einfache Spirale oder den Sprung über das Rad zusätzlich zu turnen. Langfristig ist ein Zweikampf mit Sprung oder Spirale vorgesehen. Für die Bundesklasse mit Aufstieg zu den Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften bleibt der Kür-Dreikampf bestehen.
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